DNA

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DNA ist ein Spiel, das auf Gefolge-Silvester 2013 von Leif und Fenhl erfunden wurde. Es wurde ursprünglich wie ein typisches Kartenablegespiel gespielt, aber die Regeln wurden auf Gefolge-Silvester 2016 abgeändert, um das Spiel etwas interessanter zu gestalten. Es wird mit Set-Karten gespielt.

Regeln

Vorbereitung

Die Spieler bilden einen Kreis und ermitteln dien Startspieler, zB durch eine Runde Set. Dier Startspieler bekommt ein Set-Deck und mischt es. Wer das Deck hat, ist dafür zuständig, Karten auszugeben und wegzuräumen.

Dann werden an jeden Spieler eine bestimmte Anzahl an Handkarten (8 Karten bei Spielen bis zu 6 Spielern, bei mehr Spielern sollten es aufgrund der begrenzten Kartenzahl weniger sein) ausgegeben. Diese werden wie bei Kartenspielen üblich verdeckt auf der Hand gehalten. Außerdem werden dreimal jeweils 2 Karten nebeneinander offen auf den Tisch gelegt; Diese bilden die drei Stränge, die zentrales Spielelement sind. Jeder Strang hat zu Beginn zwei Enden, an die später Karten angelegt werden können.

Zug

Ein Zug besteht aus zwei Teilen: Zuerst bestimmen alle Spieler gleichzeitig, welche Aktion sie in diesem Zug spielen wollen. Danach werden die Aktionen im Uhrzeigersinn gespielt. Es gibt die folgenden 3 möglichen Aktionen:

  1. Dier Spieler legt eine passende Handkarte an ein oder mehrere Enden von Strängen an.
    • Um diese Aktion zu wählen, legt dier Spieler die Karte verdeckt auf den Tisch.
    • Eine Karte kann nur dann angelegt werden, wenn sie sich von der Karte, die mit den beiden vorherigen Karten ein Set bilden würde, durch genau eine Eigenschaft unterscheidet. Beispielsweise können an ein Ende, an dem eine volle rote Welle und ein leerer grüner Kreis liegt, uA die beiden halbvollen violetten Vierecke gelegt werden, da sie sich nur durch die Eigenschaft der Anzahl von der Karte, die ein Set bilden würde (dem einzelnen halbvollen violetten Viereck) unterscheiden.
    • Eine Karte kann an die Enden angelegt werden, die zu Beginn des Zuges auf dem Tisch lagen, auch wenn dort im selben Zug schon andere Karten angelegt oder Sets gebildet wurden. Umgekehrt dürfen Karten nicht an Enden angelegt werden, die erst in diesem Zug gebildet wurden. Dasselbe gilt analog auch für Sets (s.u.).
    • Eine Karte kann nie gleichzeitig an beide Enden eines Stranges angelegt werden, der nur aus 2 Karten besteht. (Sonst könnte jeder neue Strang sofort mit einer passenden Karte weggeräumt werden.)
    • Wenn genau eine Karte an genau ein Ende angelegt wird, wird das Ende durch das mit der neuen Karte ersetzt.
    • Wenn mehrere Karten im selben Zug an dasselbe Ende angelegt werden, wird das Ende dadurch in mehrere Enden aufgeteilt.
    • Wenn eine Karte an mehrere Enden gleichzeitig angelegt wird, sind sie verbunden und somit keine Enden mehr (außer es werden im selben Zug weitere Karten an eins der Enden angelegt).
  2. Xier spielt ein Set.
    • Um diese Aktion zu wählen, legt dier Spieler die Karte verdeckt auf den Tisch.
    • Ein Set muss als solches angesagt werden, aber erst, wenn die Aktion gespielt wird.
    • Danach wird die Karte so an ein Ende eines Stranges gelegt, dass dort ein Set entsteht.
    • Ein Set kann nie an mehrere Enden gleichzeitig angelegt werden.
  3. Xier zieht eine Karte vom Deck.
    • Um diese Aktion zu wählen, legt dier Spieler eine Hand auf den Tisch.
    • Diese Aktion wird normalerweise gewählt, wenn sonst keine möglich ist, da sich die Anzahl der Handkarten dadurch erhöht.

Wenn dier Spieler eine Karte aufdeckt, die nirgends passt, nimmt xier die Karte zurück auf die Hand und zieht zur Strafe 2 Karten vom Deck. Das kann passieren, wenn xier die falsche Karte ausgewählt hat, oder wenn der Strang mit dem passenden Ende mitten im Zug weggeräumt wurde, weil das Deck leer wurde (s.u.). Analog gibt es 3 Strafkarten, wenn ein Set angesagt wird, das keins ist.

Nachdem alle Aktionen gespielt wurden, werden alle Stränge, an die Sets angelegt wurden, und alle Stränge, die keine Enden mehr haben, weggeräumt: ihre Karten werden aufgesammelt, gemischt, und unter das Deck gelegt. Danach wird, falls Stränge weggeräumt oder verbunden wurden, die Anzahl der ausliegenden Stränge wieder auf 3 erhöht. Dazu werden erst so viele Karten vom Deck aufgedeckt, wie Stränge fehlen. Die Spieler, die die Stränge verbunden bzw. die Sets gespielt haben, legen dann an entsprechend viele aufgedeckten Karten je eine beliebige Handkarte an. Achtung: In diesem Teil des Zuges dürfen keine Stränge mehr verbunden werden.

Dann wird das Deck im Uhrzeigersinn weiter gegeben und der nächste Zug beginnt.

Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt das Deck leer wird, wird sofort der längste Strang weggeräumt und ins Deck gemischt (bei mehreren längsten Strängen sucht dier Spieler, dier das Deck hat, einen aus) und aus zwei Karten vom Deck neu gebildet. Wenn alle Stränge aus 2 oder weniger Karten bestehen, werfen stattdessen alle verdeckt eine Handkarte ab und diese Karten werden ins Deck gemischt.

Ende

Wenn ein Spieler zu irgendeinem Zeitpunkt keine Handkarten mehr hat, hat xier gewonnen und das Spiel ist zu Ende. Alternativ können die anderen Spieler um die verbleibenden Ränge weiter spielen; dazu werden alle evtl noch fehlenden oder aus nur einer Karte bestehenden Stränge aus dem Deck vervollständigt.

Varianten

  • Um die mögliche Anzahl der Spieler oder Handkarten und die maximale Stranglänge zu erhöhen, kann das Deck aus mehreren Decks Set-Karten gebildet werden. Dabei gelten 3 identische Karten als ein Set.
  • Der Spielstart kann wie folgt abgeändert werden: Nachdem die Stränge aufgedeckt wurden, haben alle Spieler 20 Sekunden Zeit, um mit den beiden Karten eines Stranges und einer ihrer Handkarten ein Set zu bilden. Wem dies als erstes gelingt, darf mit dem gefundenen Set als ersten Zug das Spiel beginnen. Wenn in den 20 Sekunden niemand ein Set findet, fängt die Runde nach normalen Regeln an.
  • Es gibt ein Zeitlimit für Züge: Wer nach 20 Sekunden keine für Aktion 1 passende Karte und kein Set für Aktion 2 gefunden hat, muss Aktion 3 spielen, also nachziehen.
  • Wenn fast alle Spieler ihre Aktion für den Zug ausgewählt haben, muss dier letzte eine Karte ziehen.
  • Sets dürfen jederzeit nach Ansage gespielt werden; nachdem der Stapel weggeräumt wurde und ein neuer ausgelegt ist, geht es mit dem unterbrochenen Zug weiter.